Programm

Theaterlesungen

Ferientheaterworkshop für Kinder und Jugendliche 2016 und 2017 im Spiel-Zentrum Popelbühne e.V. Berlin.

Gestaltete Mitmach-Theaterlesungen für Kinder ab 4 Jahre

Die jeweilige Lesung ist über nachfolgend angegebene  E-Mailadresse buchbar.

Fragen beantworten wir gern auch telefonisch

kontakt@i-g-buehnenkunst.de
Susanne Heubaum, Heiko Schendel: 030- 64 44 30 88,
mobil: 0173-6 20 34 76.

Eintritt: 6 Euro pro Kind
Pauschalpreis möglich

Zeichnung von Robert zur Lesung „Die Reise nach Sundevit“ am 04. Juni 2017. Kinderzeichnung zu „Ferien auf dem Leuchtturm“, Lesung im Juni 2017

Die Insel der Glücklichen

Erzählt wird die Geschichte zweier einfacher, auf einer kleinen Insel mit sich und der Welt in Frieden lebenden Menschen, Ommo und Gesine, denen es durch ihre aufrichtige, mutige und unerschütterlich liebevolle Art gelingt, den König und seinen habgierigen, machthungrigen
Hofmarschall zu besiegen.

frei nach Motiven aus „Der Leuchtturm auf den Hummerklippen“ von James Krüss. Dauer: ca. 45 min

Ferien auf dem Leuchtturm

Nach Motiven des Kinderbuches „Die windigen Brauseflaschen“ von Peter Abraham

gestalten wir gemeinsam die abenteuerlichen
Ferienerlebnisse zweier Geschwister bei ihrem Onkel, dem Leuchtturmwärter. Dauer: ca. 30 min

Geschichte vom ersten Schultag

Erzählt und gestaltet wird das lustige, erlebnis-, begegnungs- und
lehrreiche Abenteuer des ersten Schultages eines kleine Kobolds.

Unter Verwendung von Motiven der Geschichte: „Wenn Schnuddel in die Schule geht“, von Janosch

Dauer: ca. 45 min

Von Miezi, Tante Kuh, Onkel Pferd und dem Ritt auf der Küchenuhr

erzählt sehr spaßig und unterhaltsam von einem total verdrehten Tag einer Familie, an dem nichts ist, wie normal und die verrücktesten, lustigsten und seltsamsten Dinge passieren.

unter Verwendung von Motiven aus „Geschichte vom verkehrten Tag“ von Hans Fallada, Dauer: ca. 45 min

Das Waldhaus

unter Verwendung des gleichnamigen Märchens aus der Sammlung der Gebrüder Grimm.

Erzählt wird von einer armen Familie, die am Rande eines Waldes
wohnt und von einem geheimnisvollen Haus – davon, wie wichtig
und unentbehrlich im Leben Zuwendung, Mitgefühl und ein gerechtes
Miteinander aller, im Einklang von Menschen, Tieren und Umgebung, ist.

Dauer: ca.40 min

 Allerleirauh

Frei gestaltet nach dem gleichnamigen Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm

wird die Geschichte einer Prinzessin erzählt, die von zu Hause fliehen muss, auf der Flucht und in der Fremde viele Herausforderungen zu bestehen hat und schließlich an einem fremden, fernen Königshof eine neue Heimat findet.

Dauer: max. 45 min

Eisenhans

Frei gestaltet nach dem gleichnamigen Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm

erzählt diese Mitmachtheaterlesung von einem jungen Königssohn, der mit dem  Eisenhans, dem großen, wilden Mann aus dem Wald, mitgehen muss, viele Abenteuer unterwegs und in der
Fremde erlebt und am Schluss in einem anderen Königreich, fern von zu Hause, sein Glück findet.

Dauer: max. 45 min

Theaterstücke und -lesungen für die ganze Familien und für Erwachsene

Diese Zeichnung von Jakob entstand während einer Lesung im Sommer 2017 auf Hiddensee.

Es war einmal… Ein Leuchtturmwärter auf den Klippen

Frei nach Motiven von Sven Nordqvist und James Krüss

erzählt dieses interaktive Theaterstück vom ehemaligen Leuchtturmwärters Jesse Einar Schluck und seiner unerwünschten Begegnung mit der Stadt-Madame. Ein Einzelgänger und Sonderling ist dieser Jesse, dreimal mehr, seitdem er seinen Leuchtturm verlor. Zurückgezogen lebt er und erzählt seinem Kater und seinen Möwen Geschichten. Mitten hinein in dieses beschauliche Dasein am Meer platzt eine Frau. Eine feine Dame, die „Madame aus der Stadt“. Das kann nicht gut gehen. Es kommt zum Krach. Aus und vorbei ist‘s mit der Ruh‘. Doch so einer Madame kann man gut Seemannsgarn vorspinnen – und siehe da, auch sie hat etwas zu erzählen.

Die SchauspielerInnen Heiko Schendel und Susanne Heubaum spielen und erzählen diese amüsante und lehrreiche Begegnung mit allerlei unterhaltsamen Geschichten von Meer und Menschen, Klippen und Kobolden – und natürlich: von Leuchttürmen.

Eintritt: 6 € für Kinder / 8 € für Erwachsene

bei größeren Gruppen Pauschalpreis möglich

Ich will in das Grenzenlose. Zu mir zurück

Paul Scheerbart und Else Lasker-Schüler

Paul und Else – Abend einer möglichen Begegnung.

… der beiden außergewöhnlichen Dichter Else Lasker-Schüler und Paul Scheerbart

für Erwachsene und Heranwachsende ab 14 Jahre

Der Dichter Paul Scheerbart und die Dichterin Else Lasker-Schüler waren oft zur gleichen Zeit am gleichen Ort, er ein introvertierter Poet und Phantast, ein dem Universum und der Wissenschaft verbundener,
visionärer, vielseitiger Künstler, sie scheinbar extrovertiert, in ihrer
Lyrik und Prosa überbordend, übersprudelnd, alles, alles machte sie
zu Literatur, außergewöhnlich begabt, mit hellsichtiger Phantasie
gesegnet, diese zwei Königskinder der Berliner Bohème am Anfang
des letzten Jahrhunderts im vergangenen Jahrtausend, Pioniere des
Expressionismus, müssen sich gekannt haben, eindeutig weisen ihre Wege biografische Schnittpunkte auf, doch nichts ist darüber bekannt. Beide verkehrten eine zeitlang im selben engen Künstlerkreis, hatten dieselben Freunde. Wie sie zueinander standen, ob sie sich austauschten über ihr Schaffen, das auf den ersten Blick sehr unterschiedlich scheint, ob sie einander etwas oder nichts zu sagen hatten? Spekulation.
Ein Foto existiert, das beide im Kreise ihrer jeweiligen Liebsten und
Literaturkollegen zeigt. Wie könnte es gewesen sein? Was unterschied Else und Paul, was verbindet sie?

Die SchauspielerInnen Susanne Heubaum und Heiko Schendel
phantasieren in ihrer Lesung, begleitet von Musik und Bildern, auf
lyrische, spielerische Art eine Begegnung der beiden enfant terribles.
So könnte es gewesen sein.

Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €

Auf meinen am 15. November 1890 dahingegangenen Papagei

Friederike Kempner (1828 – 1904)

Fräulein Friederike Kempner (1828 – 1904)

für Erwachsene und Heranwachsende ab 14 Jahre

Für die vermeintliche Großtante Alfred Kerrs (geb. Kempner), doch tatsächliche Hans Davidsohns (Else Lasker-Schüler erfand ihm das Pseudonym Jakob van Hoddis), war bieder tugendreich. In ihrer Zeit kreativer, menschlicher und souveräner als heutige sogenannte Prominente der UntenHaltungsBranche, befasste sie sich, die Tochter eines wohlhabenden jüdischen Gutspächters, standesgemäß mit der sozialen und humanitären Fürsorge. So widmete sich die herzensgute Frau der Errichtung von Leichenhäusern und engagierte sich gegen Standesunterschiede in ihrem Wirken und ihren Werken. Mit ihrer originellen Poesie trieb sie Verwandten die Röte des Schames und Fans Tränen der Freude in die Gesichter.

„Und einige dieser Gedichte sind sogar groß – in ihrer Vision, die
dahinter steht.“ (A. Gabrisch, Poesiealbum 239, 1987) Ihre Spötter
sind mit ihrem patriarchal-chauvinistischen Hohn geistige Zwerge.

Heiko Schendel liest, singt und tanzt die Lyrik von Friederike Kempner.

Preis auf Verhandlungsbasis

Hans Fallada – Geschichten für kleine und große Menschen

Hans Fallada privat

geeignet für Kinder ab 6 und die ganze Familie

Der Autor großartiger, sozialkritischer Romane und amüsanter, die Menschen genau darstellender Geschichten, gilt zu Recht als brillanter Menschenerzähler. Niemand schreibt so realistisch und
zugleich phantasievoll wie Fallada von Land und Leuten. Dies konnte er bekanntermaßen ebenso großartig für Erwachsene wie auch für Kinder.

Die SchauspielerInnen Susanne Heubaum und Heiko Schendel lesen Amüsantes und Nachdenkliches, Heiteres und Melancholisches, Bekanntes und wenig Bekanntes des großen Erzählers vom Leben der sogenannten Kleinen Leute – für große und kleine Leute.

Eintritt: für Kinder 6 / Erw. 8 Euro

bei größeren Gruppen Pauschalpreis möglich

Holly und Ivy

Plakat zu Holly & Ivy

Erzähltheatergeschichte für Kinder ab 5 und für die ganze Familie

unter Verwendung des gleichnamigen Kinderbuches von Margret Rumer Godden

Alles beginnt in einem Heim für elternlose Kinder, in dem Ivy, ein
etwa achtjähriges Mädchen, bei der Verteilung auf Paare, die über die Weihnachtstage ein Kind zu sich nehmen, übrig bleibt. Das ist nichts Ungewöhnliches, Ivy bleibt oft übrig. Was die Sache aber kompliziert macht, ist, dass das Heim über die Festtage schließt. Und so wird Ivy in den Zug gesetzt, bekommt ein Schild mit ihrem Namen und dem des Säuglingsheimes, in dem sie für die Schließzeit bleiben soll, umgehängt, ein Weihnachtsgeschenk in die Hand gedrückt und ihre Tasche, die sie selbst gepackt hat – und damit beginnt die Geschichte von „Holly und Ivy“. Ungefähr zur gleichen Zeit, in einer anderen, an der Zugstrecke gelegenen Stadt, wird auch jemand verschickt. Dieser Jemand ist die Puppe Holly, eine richtige Weihnachtspuppe, mit Engelslocken, grünen Schleifen im Haar und einem weihnachtlich roten Kleid, so leuchtend rot wie die Stechäpfel in den Weihnachtskränzen. Es ist der Tag vor Heiligabend und die frisch gelieferte Weihnachts-Holly bleibt im Schaufenster der Blossomschen Spielzeugwarenhandlung sitzen, beäugt von den scharfen Eulenaugen Abracadabras, einer ausnehmend furchteinflößenden Spielzeugeule, bei der sich der Ladenjunge Peter fragt, wie jemand eine so unsympathisch aussehende Eule als Kinderspielzeug herstellen konnte.

Die Geschichte des Waisenmädchens Ivy und der Puppe Holly,
die zueinander finden, ist eine Geschichte über das Wünschen und
die magische Kraft, die ein tief in uns wohnender, inniger Wunsch
auszulösen imstande ist. Erzählt wird von der Suche nach Heimat,
Wärme und Geborgenheit, eine Geschichte über die Liebe.

Eintritt: für Kinder 6 / Erw. 8 Euro

bei größeren Gruppen Pauschalpreis möglich